Elektra trauert, seit 15 Jahren, um ihren Vater und einstigen König Agamemnon.
Elektra harrt aus, seit 15 Jahren, unter einem Dach mit dessen Mördern.
Elektra verflucht die Täter, seit 15 Jahren, die Mutter und deren Geliebten und jetzigen König Ägisth, der tyrannisch herrscht.
Elektra wartet, seit 15 Jahren, auf die Rückkehr ihres Bruders Orest, den Vatermord zu rächen. Jetzt ist er da: Der langersehnte Tag der Rache.
Elektra ist Opfer, ist Heldin, ist Täterin. Über ihre Rachsucht und deren Preis hinaus,
erzählt diese Tragödie von der Verantwortung eines jeden Menschen für sein Handeln.
„Mehr als 30 Jugendliche zeigen auf der Bühne eine beeindruckende Vorstellung, wie Unterwürfigkeit und Gleichklang und Angst und Tyrannei jede Persönlichkeit auslöschen können.“
„(…) ist eine unglaublich spannende und gute Inszenierung geworden.“
„Denn was da zu sehen war, das war richtig groß.“
(Esther Goldberg // TA und TLZ //13.5. 2024)
Fotos: Lutz Edelhoff